Gender-Change – J.W. Anderson FW 2013

Britische Modedesigner zeichnen sich immer durch ein Quantum mehr Mut aus als der Rest in der Modewelt. Man denke nur an Vivienne Westwood, die den Priaten-Look Salonfähig machte, Christopher Kane, der aus Plastik und flüssigem Gel eine It-Clutch machte oder John Galliano, der mit seinem exzentrisch, romantischen Stil die Modewelt auf den Kopf stellt. Große Vorbilder, auf die die neuen der Branche natürlich aufschauen. Ein großes Talent, dem noch eine große Zukunft versprochen wird, ist J.W. Anderson.

Der Brite entwarf in der letzten Saison eine äußerst erfolgreiche Kollektion für die Modekette Topshop und sorgte mit seiner Herren-Kollektion für den Herbst und Winter 2013 für reichlich Aufsehen. Denn genau so, wie früher die Herrenmode den Look der Damen beeinflusste, so ist dies heute andersrum der gleiche Fall. J.W. Anderson trieb es mit seiner aktuellen Kollektion jedoch auf die Spitze.

Pullover und Shorts mit aufwändigen Volants haben wir an Herren seit dem 18. Jahrhundert nicht mehr gesehen. Auch trägerlose Tops und Stiefel bis zum Knie sind bisher neue Looks, die der Brite gestern bei seiner Schau über den Laufsteg schickte. Um das Ganze ein wenig tragbarer zu gestalten präsentierte er noch Klassiker wie Anzughosen, Strickpullover und klassisch geschnittene Wollmäntel in blau und grau.

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Bilder via Style.com

2 Comments

  1. thomas

    puhh.. bis of outfit 4 einfach null tragbar.

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    • Lisa

      ganz besonders das erste und das graue nege kleid. aber die pullis haben es mir echt angetan :)

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