SNAPTALK: Florian Roser

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Florian Roser. Zurzeit lebhaft in New York, arbeitet er im PR & Trend Marketing Team von Adidas, schrieb Artikel für die GQ und bloggt auf Zeitgeschmack und Uberding. Nicht zu vergessen: Fotos schießen kann er auch noch. Wir haben den 23 jährigen gefragt was er in der schönsten Stadt der Welt so treibt und wo er seinen besten Burger gegessen hat! Danke Flo für das nette Interview und eins kann ich dir sagen: I am fucking jealous.

1. Stell dich kurz vor, wer bist du, was machst du? Ich heiße Florian, komme aus dem Süden Deutschlands und studiere in Stuttgart Medienwirtschaft. Das ist im Grunde genommen eine Mischung aus Marketing, BWL und Grundlagen der Medienproduktion. Außerdem arbeite ich seit einigen Jahren für den Onlineshop einer Stuttgarter Luxusboutique und blogge seit einigen Jahren. In der wenigen Freizeit, die mir da noch bleibt, versuche ich, mein Faible für Fotografie auszuleben und etwas Sport zu treiben, schließlich will man in der Fashion-Szene ja schön knackig bleiben.

2. Wie man an deinen (übrigens wunderschönen) Instagram Fotos erkennen kannst, treibst du dich gerade in New York rum. Was machst du dort? Genau, seit gut einem Monat wohne ich in New York, meiner absoluten Traumstadt! Ich habe die Chance ergriffen, vor dem Schreiben meiner Bachelorthesis noch ein Auslandspraktikum zu absolvieren und nun arbeite ich für 6 Monate bei Adidas in NYC! Ich bin hier im PR & Trend Marketing Department, wo wir mit Magazinen aus aller Welt zusammenarbeiten und außerdem ein ziemlich cooles Fußball-Turnier organisieren, bei dem Teams aus der kreativen Szene New Yorks gegeneinander antreten. Als deutscher darf ich natürlich auch mitspielen, worauf ich mich jetzt schon freue – letztes Jahr kam sogar Karlie Kloss, um sich das Turnier anzusehen! Im Anschluss steht dann noch ein 4-Wochen Roadtrip durch den Westen der USA an, auf den ich mich auch schon riesig freue. Die unendliche Freiheit der Amerikanischen Wildnis hat mich schon immer fasziniert! Wer sich für mein Leben und meinen Alltag hier in NYC interessiert, dem empfehle ich die Kolumne (hier entlang) anzusehen, die ich jede Woche darüber schreibe!

3. Neben dem Praktikum bei Adidas liest man ja auf vielen Seiten von dir. Wie kamst du zum Bloggen? Ehrlich gesagt blogge ich eigentlich, da ich selbst immer gerne Blogs gelesen habe, zu Beginn vor allem den von Mauri, mit dem ich damals schon in Kontakt stand. Irgendwann habe ich dann für eine Freundin einen Gastartikel geschrieben, woraufhin mir einige Freunde gesagt haben, dass ich doch auch bloggen solle. Ohne diesen Zuspruch hätte ich wohl nie damit begonnen.. Zunächst habe ich mich dann auf einer eigenen Seite ausprobiert und völlig durcheinander über alles geschrieben, was mir in den Sinn kam. Nach einem halben Jahr wurde dann Ben auf mich aufmerksam und ich begann für Männer-Style zu schreiben, wodurch ich mich weiterentwickelte und richtig zum Männer-Mode-Blogger wurde. Mittlerweile bin ich seit einem Jahr bei Zeitgeschmack.com. Außerdem habe ich vor einem Jahr angefangen, über Autos zu schreiben, in erster Linie für Uberding.net aber auch schon für die deutsche GQ.

4. Wie sieht für dich ein gut angezogener Mann aus und was sind die Basics die man dafür braucht? Generell freue ich mich einfach, wenn ich einen modischen Kerl sehe, ob mir sein Stil nun persönlich gefällt oder nicht. Es gibt (gerade zu Hause in Deutschland) einfach so viele Typen, die überhaupt keinen Wert auf Mode zu legen scheinen, da bin ich über jede Ausnahme dankbar! In meinen Augen besticht guter Stil vor allem dadurch, dass er zur Persönlichkeit passt. Ich finde deinen (Dustin) Stil zum Beispiel einfach super, könnte mir aber nicht vorstellen, ihn genauso selbst zu tragen. Ich schwöre momentan auf eine Mischung aus klassischen Elementen wie Hemden, Krawatten, Wollhosen und Blazer und Streetwear-Einflüssen wie schlichten Sneakers, Jeans-Teilen und College-Jacken. Das Angebot von COS entspricht meiner Vorstellung vom Stil sehr gut! Basics, die ich jedem Mann empfehle? Eine gute Raw-Denim Jeans, ein Chambray-Hemd, eine schwarze Bomberjacke und weiße Sneakers wie die Stan Smiths von Adidas. Außerdem noch ein wirklich gut sitzender Anzug in navy oder anthrazit, ein schönes weißes Hemd, mindestens ein Paar ordentliche Leder-Schnürer und ein paar einfarbige Strickkrawatten. Aus all diesen Teilen lässt sich schon einiges kombinieren!

5. Deutsche oder Amerikanische Burger? Gute Frage, da ich generell absolut verrückt bin, was Burger angeht! Ich könnte ständig welche essen und Burger sind so ziemlich der einzige Grund, warum ich wohl nie Vegetarier werden könnte. Da ich in Deutschland nicht in Berlin wohne, wo es wohl die besten Burger des Landes gibt, beantworte ich die Frage eindeutig mit „Amerikanische Burger“, auch, da hier einfach das Flair zum Essen passt! In einem coolen Diner voller Amerikaner schmeckt das gleich noch einmal viel besser. Am allerbesten haben mir aber die Burger geschmeckt, die ich gemeinsam mit meinem Bruder bei einem USA-Roadtrip vor ein paar Jahren selbst gegrillt habe. Mit dem Wohnmobil inmitten der Canyonlands, unendliche Weite und dazu der Geruch des frisch gegrillten Fleisches – es gibt nichts besseres!

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